Steffen  Lipski
P H O T O G R A P H Y

 

- Geboren 1961 in Dresden  

- Studium im Fachbereich Malerei und Grafik von 1987 bis 1992 bei Hubertus Giebe, Siegfried Klotz und Claus Weidensdorfer, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden

 - 1992 Diplom

- Bis 1996 Einzelausstellungen in Dresden, Berlin und Frankfurt am Main.

- Ab 2017 Gemeinschaftsaustellungen in Dresden

- Mitglied im :  Neuen Sächsischen Kunstverein e.V.

- Mitglied im :  Forum für zeitgenössische Fotografie Dresden e.V.

   



" ... Eine Art lyrischen Abschluss bilden die Schwarz-Weiß-Fotografien Steffen Lipskis, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlen, unter anderem dank einer nahezu malerischen Anmutung. Titel wie "Zähl nicht die Stunden..." unterstreichen dies noch und können für den Besucher dieser Schau durchaus zum Motto werden."

(Lisa Werner-Art, in der DNN vom 11.12.2018, Die Galerie Falkenbrunnen zeigt die Austellung "Diesseits" . Bilder eines Pleinairs.)


" Das Innere sucht nach Alternativen. Seine Arbeiten verstehen sich als Bildwerke mit eigenständiger Wirklichkeitsstruktur, außerdem aber auch als Abbilder unvorstellbarer Seins- und Erlebnissphären. Er zeigt uns eine Welt, die wir noch nicht zu Gesicht bekommen haben, eine Welt jenseits der empirischen Wirklichkeit. Gewohnt, etwas Reales auf Bildern zu erkennen, weigern wir uns mit Recht, das Unanschauliche zu sehen, das was vordem noch nie gesehen wurde und was nicht sichtbar ist. "

(Angelika Sillack,  Auzug aus der Laudatio zur Einzelausstellung in der Galerie Sillack 1992)

 

" Steffen Lipski ist in gewissem Sinne bekennender Romantiker in einer Zeit, in der alles nach Entschleunigung lechtzt. Er folgt der Forderung CasparDavid Friedrich, der da meinte: "Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest ein Bild. Dann fördere zutage, was du im Dunkeln gesehen, daß es zurückwirke auf andere von außen nach innen."

Man spürt eine stille Andacht angesicht der Fotoarbeiten von Steffen Lipski, der mit der Erde verwurzelt ist und doch seine Sehnsucht in den Himmel treiben lässt. Zwischen Himmel und Erde gibt es so manche Dinge, die man nicht hören, nicht riechenund nicht schmecken kann, davon ist er überzeugt und diese Offenheit weitet auch seine Fotoarbeiten. Wenn er den Wald fotografiert, so ist es nicht das Abbild des Waldes, sondern er versucht, den Augenblick, das Wandelbare von Licht und Schatten im Bild festzuhalten. Er hat den Mut sich mit  dem bekannten  Unbekannten zu beschäftigen.

Die Angst vor der Tatsache der Entfremdung von den Ursprüngen, eingebunden in alltägliche Zwänge und Bedrängnisse , die Angst sich zu verlieren oder bereits verloren zu haben, ist spürbar.

Es sind Sehnsuchtsorte, die er bannt. Steffen Lipski fotografiert die Suche nach der verborgenen oder sogar schon verlorenen Heimat. Er entwirft stille Bilder , lautlos, wie in Trance, wie in einem schwebenden Zustand gehalten. Es ist eine Zwischenwelt, die uns lockt, den nebulösen Fata Morganen zu folgen, um uns neu zu entdecken. Er hat die Tages- und Jahreszeiten demzufolge in sich aufgesogen - Wärme und Kälte, die verwirrenden Spiele des Sonnenlichts erlebt - von sengender Glut bis hin zu einem matten Abglanz - nasskalten Nieselregen, die mannigfaltig schön gebrochenen Farben von Bäumen, die Spiegelungen im Wasser und dabei das langsame. unaufhaltsam fortschreitende sich Verwandeln studiert. Un er hat gespürt, dass die Veränderungen in der Natur auch mit wechselnden psychischen Stimmungslagen der menschlichen Seele gleichzusetzen sind. In der Natur kann man ein Gefühl der Ermutigung erfahren, ein Gefühl innerer Klarheit und Ruhe finden, aber auch in Melancholie schwelgen. Die Arbeiten des Künstlers haben darüber hinaus nichts Beschönigendes einer verklärten Naturseligkeit ans sich.

Sie verraten eine sensible Beobachtungsgabe der Phänomene und geben einfühlsam atmosphärische Erscheinungen wieder, wobei sich Ursprünglichkeit mit der der Widerspiegelung innerer Visionen verbindet und im Ausschnitt mit der künstlerischen Gabe, zu abstrahieren.

Steffen Lipski ist dem Leben auf der Spur, sieht den Augenblick, erkennt die inneren Strukturen, folgt dem Geheimnis, lässt sich einfangen vom Entdecken, ja erlebten Formen, die so anders daherkommen im Ausschnitt als der traditionelle Blick es erlaubt und zeigt auf originäre Weise, das ein verinnerlichtes Naturerlebnis als Thema der Gegenwartskunst immer noch Gültigkeit hat. Seine Fotoarbeiten besitzen durchaus malerische Akzente in der inneren Farbigkeit der Grauabstufungen."

Karin Weber
(Auszug aus der Laudatio anlässlich der Ausstellung
„Mein Augenhimmel“ in der Galerie Mitte in Dresden 2018)


 

 

 

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